Blockierte Wirtschaft, Preisspirale – so schützen Sie Ihr Depot in der Stagflation
Warum Aktien nicht per se ein guter Inflationsschutz sind und welche Lehren sich aus der Geschichte ziehen lassen.
Christian Schütte
Liebe Leserin, lieber Leser.
Das Wachstum bricht ein, die Inflation beschleunigt sich. Die Folgen des Irankriegs und der Sperrung der Straße von Hormus werden die Weltwirtschaft und besonders Europa noch länger belasten: Zentrale Rohstoffe wie Öl und Gas, Düngemittel und chemische Vorprodukte wurden zuletzt knapp; der Preisschock kann, wie einst in den 1970er-Jahren, eine hartnäckige Teuerungsspirale in Gang setzen. Die Gefahr der Stagflation zwingt die Notenbanker jetzt zu einem Drahtseilakt: Zinsen rauf – oder lieber nicht?
Stagflation ist auch für Investoren aktuell
das größte volkswirtschaftliche Risiko (m+). Mehr als die Hälfte der Befragten nannte sie im jüngsten Fondsmanager-Survey der Bank of America als die wahrscheinlichste Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten. In diesem Extra „Geldanlage“ erfahren Sie, welche Lehren sich aus den teilweise traumatischen Erfahrungen der 70er-Jahre ziehen lassen und wie Sie Ihr privates Portfolio für ein solches Szenario möglichst wetterfest machen.
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