Der wöchentliche Newsletter für erfolgreiche Führungskräfte
Antonia Götsch
Liebe
Leserin, lieber Leser.
Meine Mitarbeiter sind faul, festgefahren, übermäßig emotional … die Liste der typischen Chefklagen ließe sich noch um drei Zeilen verlängern.
Wenn Führungskräfte und Teammitglieder aneinandergeraten, können sie sich das Leben zur Hölle machen. Spannungen und Konflikte gehören dazu, gerade wenn der Druck steigt. Ich glaube dennoch: Auf Dauer darf Führung kein Nahkampf sein.
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Wenn uns andere ihre Gefolgschaft verweigern, müssen wir hinter unsere Wut schauen, dorthin, wo es am meisten wehtut. Fühlen wir uns umzingelt von Unfähigkeit und Starrsinn, hat das in der Regel auch etwas mit uns selbst zu tun.
„Wirkliche Leader haben Follower“, so hat es Beraterstar Marcus Buckingham in unserem Titelinterview formuliert. Er suchte nach Gemeinsamkeiten von Spitzenführungskräften und stellte fest, dass es zwischen ihnen kaum Überschneidungen gibt. Während ein CEO begeistern könne, sei die andere eher vergeistigt. Manche seien wahnsinnig anstrengend, andere wiederum wirkten vollkommen entspannt. Eine Parallele fand er jedoch bei allen: Starke Führung zeigt sich im Verhalten anderer – in ihrer Gefolgschaft. „Wenn sich eine Führungskraft umdreht und feststellt, dass ihr niemand folgt, ist sie kein echter Leader.“
Gute Beziehungen zum Vorstand und zu anderen Führungskräften sind nur das halbe Fundament. Was Sie allein auf diese Verbindungen bauen, wackelt. Sie brauchen genauso sehr Vertrauen und stabile Verbindungen ins Team.
Jeder Nahkampf kostet unnötig Kraft und lenkt ab vom gemeinsamen Ziel. Zudem ist es unmöglich, in eine gemeinsame Richtung zu schauen, wenn wir miteinander rangeln. Führungskräfte sollten sich daher nicht nur fragen, was sie strategisch bewegen wollen, sagt Buckingham. Die entscheidende Frage laute: Was muss ich tun, damit mir meine Leute folgen?
Weiterlesen: Falls Sie das
Interview mit Marcus Backingham (HBm+) noch nicht gelesen haben, empfehle ich es Ihnen heute zur Lektüre. Sie nehmen mit, wie sie Vertrauen aufbauen, Angst in Zuversicht verwandeln – und die Kraft der Liebe als stärkste Energiequelle in ihrem Team nutzen.
Tipp: Wie wir mit KI eine zuversichtliche und gemeinschaftliche Zukunft gestalten können, ist das zentrale Thema des h+ai Kongresses am 23.–24. Februar in Hamburg. Zu den Speakern zählen unter anderem KI-Vordenker Alois Krtil, die ehemalige EU-Kommissarin Margrethe Vestager, der langjährige Interpol-Chef Jürgen Stock sowie meine beiden Kolleginnen Simone Salden und Gesine Braun als Moderatorinnen. Sie erhalten exklusiv 15 % Rabatt, wenn sie sich
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Herzliche Grüße
Antonia Götsch Chefredakteurin Harvard Business manager
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